Bali: Ein Trip mit Freunden

Kuta, laut und völlig überdreht

Ich war bereits vor einigen Jahren auf Bali. Da allerdings nur zum Sight seeing und entspannen. Dieses Mal stand der Trip im Zeichen der Wellenausbeute. Wir haben uns alle in Kuta getroffen. Wir das waren Thomas, Jochen, Jule und ich. Da der Flug um die 23 Stunden ging, haben wir einige Tage in Kuta verbracht, um erstmal „anzukommen“. Allerdings ist Kuta rein gar nichts zum Entspannen. Die Stadt ist soooo laut. Das genaue Gegenteil einer Ruheoase. Ich bin mitten in der Nacht gelandet, hab mir ein Taxi geschnappt und habe mich auf zum Hotel gemacht. Leider hat der Taxifahrer mich mitten auf der Straße rausgeschmissen. Soweit ich ihn verstehen konnte, sollte das Hotel ganz in der Nähe sein. So stand ich total verloren mitten in Kuta, um mich herum laute Musik und nur angetrunkene Menschen. Ein freundlicher und angetrunkener Australier spielte meinen Helden und brauchte mich und meinen riesen Koffer dann zum Hotel. Das war wirklich nicht weit weg, die Beschilderung ließ nur zu Wünschen übrig. Völlig überdreht von den ersten Eindrücken innerhalb der ersten Stunde nach meiner Ankunft fühlte ich mich fit genug, um mit meinen Freunden noch etwas trinken zu gehen. Die Entscheidung viel auf den „Jungle Juice“.

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Der Drink hat mich dann völlig weggebeamt und ich hab mit Jule die ganze Nacht durchgefeiert. Am nächsten Morgen ging es mir gar nicht gut. Vermutlich war einer der bösen Eiswürfel schuld. Aber nach dem Jungle Juice hat man an Mutters Worte „bl0ß kein Eis“ nicht mehr gedacht 😉 Da hatte ich dann einige Tage zu kämpfen. Merke: Keine Drinks mit Eiswürfeln, höchstens in guten Hotels oder Bars!

 

 

 

Wir haben von Kuta aus einige Ausflüge gemacht. Der Markt in Ubud ist zu empfehlen und auch die Reisterassen. Wir haben uns einen Fahrer genommen. Der kannte sich super aus und hat uns echt schöne Ecken gezeigt. Auf keinen Fall empfehle ich den Monkey Forest. Hier hat mich bei meiner ersten Bali Reise ein Affe angegriffen. Viele Reisende, die wir getroffen haben, haben Ähnliches erlebt.

Beeindurckend sind die zahlreichen Tempel auf Bali. Jede Familie besitzt einen eigenen Haustempel. In der Regel gilt: je reicher die Familie, desto prunkvoller und üppiger der Tempel.

Pflicht ist auch ein Spaziergang durch die endlosen Reisfelder auf Bali.

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Lembogan

Ein paar Tage später machten wir uns mit dem Boot auf nach Lembogan. Eine kleine Insel unweit von Bali. Wirklich beeindruckend schönes Meer und wenig Touristen. Die Fahrt dauerte nicht allzu lange. Meine Reisekaugummis mussten aber trotzdem her. Auch Jule nahm sie dankbar an. Es hat aber auch wirklich geschaukelt 😉 Die Jungs waren da natürlich härter im Nehmen 😉 Auf der Insel blieben wir dann einige Tage. Es war ruhig, super zum Entspannen. Sogar einige Wellen haben wir gesurft. Jule und ich haben uns diverse Male massieren lassen. Preislich kein Vergleich zu Deutschland. Es ist aber oft auch ein Glücksspiel, ob die Massagen was Können. Traurig war der viele Müll. Überall stapelt er sich und verschandelt die schöne Kulisse.

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Ubud

Ubud ist eine kleine Stadt mitten im Dschungel von Bali und auch das kulturelle Zentrum Balis. Es gibt viele Galerien und Kunsthandwerker und viele kleine Tempel. Auf der Monkey Forest Road zwischen dem Monkey Forest und dem Ubud Palace reihen sich gemütliche Cafés an kleine Hotels und Backpackerunterkünfte. Zudem findet man zahlreiche gut duftende Warungs (kleine indonesische Familienrestaurants). Ein Bummel durch Ubud ist wahrlich beeindruckend.

Rapture Surfcamp Padang

Den größten Teil unsere Reise haben wir im Rapture Surfcamp in Padang verbracht. Das Camp liegt auf der Halbinsel Bukit. Es gibt viele kleine Bungalows, in denen man übernachten kann. Umgeben von einem riesigen Garten. Duschen und Toiletten sind separat.  Jule& ich habe uns ein Zimmer geteilt. Es war ok. Wenn ihr die Wahl habt, bucht euch unbedingt eines der Häuser. Wirklich viel schöner und gemütlicher und den Aufpreis definitiv wert. Wir haben ohnehin nicht viel Zeit im Zimmer verbracht, von daher war das schon ganz ok.

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Tagesablauf

Die Surfkurse im Rapturecamp sind nach Können geteilt. Die Anfänger&Fortgeschrittenen und die etwas Besseren Surfer haben getrennt Unterricht. Klasse war, dass die Surflehrer sich wirklich nach den Gezeiten gerichtet haben, wann sie mit den Surfschülern rausfahren. Unterricht gab es nicht wirklich. Hier haben die Surflehrer gerne selber gesurft und sich nicht so um uns gekümmert. Nachdem sich einige beschwert haben, wurde es aber besser.  Wirklich zu Empfehlen ist das Essen im Camp. Es gibt Frühstück und Abendessen. Mittags kann man sich auch etwas von der Karte zubereiten lassen. Geschmacklich war alles echt gut. Besonders die Auswahl beim Frühstück war klasse. Je nach Gezeiten ging es zwischen 6-11 Uhr los. Am Nachmittag war man dann wieder zurück und konnte den restlichen Tag nutzen. Das Camp vermietet auch Roller, so das man auf eigene Faust los kann oder man ruft sich ein Taxi. Für das Roller fahren auf Bali benötigt man auf jeden Fall starke Nerven. Das Surfcamp beinhaltet auch Abendessen, was wirklich auch lecker ist. Die scharfe Soße müsst ihr testen. Die kam überall drauf 🙂

 

Unternehmungen in der Nähe des Rapture Surfcamps

Wer bei Padang Padang ist sollte unbedingt ins Single Fin. Das ist eine angesagte Bar, von der aus man eine gigantische Aussicht hat. Der perfekte Ort, um sich den Sonnenuntergang anzusehen. Und man kann die berühmteste Welle auf Bali Uluwatu sehen und natürlich auch surfen, wenn man gut genug ist.

Ein anderer schöner Ausgehpunkt ist die Bar The Cashew Tree in Bingin. Leckeres Essen, gute Drinks und eine tolle und entspannte Stimmung. Hier kann man den Surftag perfekt ausklingen lassen.

Für Ausflüge in die Umgebung empfiehlt sich einen Fahrer zu mieten oder mit dem Roller die Umgebung auf eigene Faust erkunden.

 

3 Kommentare zu „Bali: Ein Trip mit Freunden

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