G’day mate – We are no real backpackers

Jule & ich sind jetzt schon seit über einer Woche in Down Under und bis jetzt hat uns die Zeit hier sehr beeindruckt. Ich weiß nicht, ob es an der Sonne und dem Meer liegt, aber die Australier haben ein viel sonnigeres Gemüt als wir Deutschen. Alles ist entspannter und mit weniger Hektik verbunden. 


Eigentlich sollte der ganze Trip ja ein reiner Backpacker Urlaub werden. Wir haben aber schnell festgestellt, dass Hostels nichts für uns sind. Es waren ganze 4 Tage die wir im Hostel verbracht haben. Das Problem war, dass jeden Tag Bettenwechsel war und wir ein 4er Zimmer hatten. Jeden Tag gegen 5:00 Uhr in der Früh mussten die anderen Mädels aufstehen und zum Flughafen. Und gegen 10:00 Uhr wurde das Zimmer mehr oder weniger gereinigt. Zusammen mit dem Jetlag war die Zeit im Hostel nicht wirklich erholsam. Vielleicht hatten wir aber auch nur einfach Pech. Zudem ist Bad und Geschirr mit Fremden zu teilen doch nicht ganz so unser Ding. In vielen Punkten sind wir echt unkompliziert. Aber was Hygiene und Sauberkeit angeht – da wollen wir auch im Urlaub keine Abstriche machen 😉 Das Hostel kann ich euch trotzdem empfehlen, weil es im Großen und Ganzen echt ordentlich war. Von 7 geplanten Tagen im Hostel haben wir immerhin 4 Tage durchgezogen 💪. Diejenigen von euch, die Jule und mich kennen, werden sicherlich den Hut davor ziehen 😁


Also reisen wir von nun mit unseren Backpacks von Airbnb zu Airbnb 😉 Es ist Wahnsinn wie viele Tipps wir auf unserer Reise von den Australiern bekommen haben. Wenn man sich vorab im Reiseführer einiges durchliest ist man schier überfordert mit den ganzen Sehenswürdigkeiten. Deswegen haben wir uns vor unserer Reise nicht festgelegt. Wir hatten zu Anfang ein wirklich sehr groben Plan von unserer Reiseroute und haben erst hier in Australien die Stops näher definiert. Das enstresst einiges, da wir schauen wollen, wo es uns gefällt und auch spontan einfach länger bleiben können. Hätten wir vorab alles gebucht, wären wir gar nicht mehr flexibel gewesen. Daher haben wir alles richtig gemacht 🙂
Seit einigen Tagen haben wir auch ein Auto. Auf der anderen Straßenseite zu fahren, mit dem Lenkrad auf der rechten Seite, ist wirklich eine Herausforderung. Man sollte das Auto auf jeden Fall vor seiner Reise buchen. Sonst ist es um einiges teurer. Und zu empfehlen ist auf jeden Fall eine Automatikschaltung. Das entspannt die Situation um einiges. Wenn ihr Surfboards mitnehmen wollt sollte man zudem darauf achten, dass die auch ins Auto passen;)



Das Fazit unserer ersten Woche: Wir haben zwar unsere Rucksäcke und könnten auf den ersten Blick als Backpacker durchgehen, aber wir sind es definitiv nicht. Letztendlich wären wir mit nem Koffer besser dran gewesen, da wir im Endeffekt mit dem Auto von Airbnb zu Airbnb reisen. So – we are no real backpackers😜




Tipps
:

– Vor der Reise nur einen groben Plan machen und sich treiben lassen. So kann man spontane Einladungen annehmen und kann länger dort bleiben, wo es einem gefällt
– Auto vor der Reise buchen, z.B. Mietwagen Check 24, unbedingt die Preise auf den verschiedenen Seiten der Anbieter vergleichen
Gumtree: Hier haben wir sehr günstig unsere Surfboards bekommen. Die Seite ist vergleichbar mit eBay Kleinanzeigen. Man findet fast alles, was man brauchen kann
– Mit der App Hostelworld könnt ihr euch ein Hostel bei eurem nächsten Reiseziel buchen. Die App ist zum Vergleichen gut. Zudem werden diverse Bewertungen angezeigt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s